Geschichtliches
Akademischer Frühschoppen
Der Ursprung des Akademischen Frühschoppen geht in das Jahr 1953 zurück. In der Heimatchronik der Oberhessischen Zeitung wurde hierzu 2001 wie folgt berichtet:
„Als im Jahre 1953 einige Bürger der Stadt Alsfeld, die sich allwöchentlich beim Altakademiker-Stammtisch trafen, in einer Maiennacht auf den Marktplatz hinaustraten, bot sich ihnen dieser im hellsten Mondschein in der ganzen Einmaligkeit seines mittelalterlichen Charakters dar. Das schöne alte Rathaus, das Weinhaus, das Hochzeithaus, die Fachwerkbauten ringsum und der Blick in die engen Gassen waren so eindrucksvoll, dass es nahe lag, an ein besonders gelungenes Bühnenbild zu denken. „Hier fehlen nur noch Landsknechte, Ratsherren und Studenten“, meinte einer aus der Korona, und so wurde der Gedanke des Akademischen Frühschoppens geboren.“
Dies wurde dann auch die geistige Geburtsstunde des Akademischen Frühschoppens. Denn seit 1954 finden sich alljährlich Angehörige der studentischen Verbindungen und Altakademikerverbände aus dem gesamten Bundesgebiet zum Frühschoppen ein.
„Seit 1954 dient diese Veranstaltung dem Gedankenaustausch und dem Pflegen von Freundschaften in geselliger Runde. Es stellt einen Veranstaltungshöhepunkt dar, der unsere Region weit über die Grenzen von Hessen hinaus bekannt macht.“ So Holger Siebert, der den Frühschoppen seit 1989 leitet.
Anlässlich des 50. Frühschoppens im Jahr 2003, zu dem rund 500 Teilnehmer erschienen waren, hat die Alsfelder Brauerei einen Jubiläumsbierkrug aufgelegt, der inzwischen manch würdigen Platz in einem Verbindungshaus gefunden hat.
Seit 2008 findet die Veranstaltung im altehrwürdigen Romröder Schloss statt. In diesem wunderschönen Ambiente soll die jahrelange Tradition weiter fortgeführt werden. Es soll auch weiterhin Treffpunkt für die Verbindungen und ein Hort sein, an dem man seine Farben tragen und repräsentieren kann. Hier sind Verbindungsstudenten gerne gesehen.
Darum wie in jedem Jahr: Auf nach Romrod.
